Wofür der Variants Generator gemacht ist
Sobald du eine gute Formulierung hast, willst du wissen: geht's noch besser? Und falls ja — wie besser? Der Variants Generator nimmt deinen Ausgangstext und macht daraus mehrere systematische Alternativen mit unterschiedlichen Akzenten. Du bekommst nicht zufällige Varianten, sondern gezielte Versionen für A/B-Tests oder Multi-Channel-Verteilung.
Anders als der Hook Generator (der von Grund auf neue Einstiege erzeugt) arbeitet Variants auf deinem Originaltext. Die Kern-Aussage bleibt, nur die Verpackung wird variiert.
Verfügbare Modi
Du wählst pro Run einen oder mehrere Modi:
- Emotional — stärker auf Gefühle abzielen, persönlicher.
- Rational — Fakten- und Zahlen-getrieben, sachlich.
- Kurz — auf 60-70 % der Original-Länge eindampfen.
- Lang — mit Details, Beispielen anreichern.
- Scharf — direkter, provokativer, polarisierender.
- Höflich — diplomatischer, B2B-konformer.
- Frage — als rhetorische Frage umformulieren.
- Story-orientiert — als Mini-Anekdote umbauen.
- Spezifisch — generische Aussagen mit konkreten Beispielen ersetzen.
Schritt-für-Schritt
Schritt 1: Tool öffnen
Sidebar → Variants (Sektion „Tools").
Schritt 2: Originaltext einfügen
Pflichtfeld. Funktioniert von einem Wort (Button-Label „Jetzt kaufen") bis zu einem ganzen Absatz (Anzeigentext).
Schritt 3: Modi auswählen
Mindestens einer, gern mehrere — wir erzeugen pro Modus mindestens eine Variante. Bei 3 ausgewählten Modi und Standard-Anzahl 5 bekommst du also 15 Varianten.
Schritt 4: Brand Voice + Zielgruppe optional
Für scharfere Ergebnisse: Brand Voice auswählen und/oder Zielgruppe in einem Satz angeben. Ohne diese Angaben wird der Stil generisch.
Schritt 5: Generieren
Klick „Varianten erzeugen". Ergebnis in 5-15 Sekunden, gruppiert nach Modus.
Was du mit den Varianten machst
- Kopieren und direkt im Tool deiner Wahl A/B-testen.
- In eine Campaign als A/B-Pack übernehmen — wir bündeln alle Varianten als zusammengehörige Asset-Gruppe.
- In Editor übernehmen — als Vergleichs-Block im Dokument.
- Favorit markieren — speichert die besten Varianten in deinem Variants-Verlauf für späteren Zugriff.
Praktische Anwendungsfälle
- Anzeigen (Google Ads, Meta Ads): 5 Varianten der Headline parallel testen, Gewinner skalieren.
- Newsletter-Subject: 3 Versionen verschicken (jeweils an 10 % der Liste), Gewinner an die restlichen 70 %.
- CTA-Buttons: „Jetzt buchen", „Termin sichern", „Kostenlos starten" — kleine Wort-Änderung, große Klick-Differenz.
- LinkedIn-Posts: gleichen Kern-Inhalt in zwei unterschiedlichen Stilen (emotional + rational) posten, sehen was bei deiner Audience zieht.
- Landing-Page-Hero: 3 Versionen über mehrere Wochen testen.
Mit anderen Tools kombinieren
- Hook Generator → Variants: erst neue Hooks erzeugen, den besten dann durch Variants weiter optimieren.
- Variants → Campaign: Varianten als A/B-Pack in eine Kampagne hängen, Performance pro Variante tracken.
- Improve Engine → Variants: erst Text verbessern, dann Variations für Tests.
Tipps für saubere A/B-Tests
Tipp 1: Nur EINE Sache pro Test variieren. Wenn du Variante A (emotional, kurz) gegen Variante B (rational, lang) testest, weißt du am Ende nicht, was den Unterschied gemacht hat. Besser: nur emotional vs. rational bei gleicher Länge.
Tipp 2: Genug Reichweite einkalkulieren. A/B-Tests bei 100 Impressions liefern Zufallsergebnisse. Mindestens 1.000 Impressions pro Variante, lieber 10.000+, bevor du einen Gewinner deklarierst.
Tipp 3: Loser nicht ganz wegwerfen. Variants, die in einem Kontext nicht gewinnen, können in einem anderen (anderer Channel, andere Zeit) plötzlich glänzen. Über Favoriten ablegen.
Verbrauch
Jeder Run zählt als Variant-Generation. Bei mehreren Modi gleichzeitig wird ein Run als einer gezählt — Limit-effizient. Live-Stand: /app/usage.
Häufige Fragen
Wie viele Varianten soll ich generieren? Für A/B-Tests reichen 2-3 stark unterschiedliche. Für Inspiration oder Multi-Channel-Posts gerne 5-10. Mehr als 10 wird unübersichtlich.
Sind die Varianten faktisch korrekt? Wir verändern nur die Verpackung, nicht den Inhalt. Wenn dein Original sagt „99 € pro Monat", bleibt das in allen Varianten erhalten. Bei kreativen Umschreibungen lieber nochmal lesen.