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Article Assistant: Artikel schreiben und exportieren

Vom Thema zur fertigen Langform — Outline-Editor, automatische Generierung pro Abschnitt, Brand-Voice-Integration und Export als PDF oder Word.

⏱ 8 Min Lesezeit

Wann der Article Assistant der richtige Hebel ist

Der Article Assistant ist speziell für Langform-Inhalte gemacht: Blog-Artikel ab 600 Wörtern, Whitepaper, Magazin-Texte, ausführliche Fachbeiträge. Für Posts, Hooks oder kurze Anzeigen sind andere Tools besser (Hook Generator, Variants, Improve Engine).

Der Vorteil gegenüber „einfach durchschreiben lassen": du behältst die Kontrolle über die Struktur (Outline) und kannst pro Abschnitt eingreifen. Das verhindert die typischen langen, generischen KI-Artikel und liefert publikationsreife Texte.

Der komplette Workflow

Schritt 1: Artikel anlegen

Sidebar → Articles (Sektion „Tools") → „Neuer Artikel".

Pflichtfelder:

  • Thema — ein klarer Titel. Beispiel: „SEO-Optimierung für lokale Handwerksbetriebe — was wirklich funktioniert".
  • Zielgruppe — wer liest? Je präziser, desto besser der Stil. Beispiel: „Inhaber von Handwerksbetrieben (Maler, Installateure), 35-60 Jahre, technisch eher konservativ, suchen praktische Tipps statt Theorie".
  • Länge — angestrebte Wörter (z. B. 800, 1500, 3000). Wir richten Tiefe und Anzahl Abschnitte danach aus.

Optional:

  • Brand Voice wählen — der Artikel übernimmt automatisch deinen Tonfall.
  • Knowledge-Assets zuweisen — eigene Fakten fließen ein (z. B. Produkt-Datenblätter, Studien).
  • Sprache (DE/EN).
  • SEO-Keywords — wenn angegeben, werden sie organisch im Text integriert.

Schritt 2: Outline generieren

Klick „Outline generieren" — in 10-20 Sekunden bekommst du eine Gliederung:

  • Einleitung (Hook + Versprechen)
  • 3-7 Hauptabschnitte (je nach Länge)
  • Fazit + Call-to-Action

Pro Abschnitt siehst du Überschrift + 1-2 Stichpunkte, was darin behandelt wird.

Schritt 3: Outline anpassen

Du bist hier der Chef — die Outline ist ein Vorschlag, kein Diktat:

  • Drag-and-Drop: Abschnitte verschieben.
  • Bearbeiten: Überschrift oder Stichpunkte ändern.
  • Hinzufügen: neuen Abschnitt einfügen (gleiche Eingabemaske).
  • Löschen: irrelevante Abschnitte raus.
  • Tiefe anpassen: H2 zu H3 oder umgekehrt für Hierarchie.

Tipp: Nimm dir 5 Minuten für die Outline. Das ist die wichtigste Phase — wenn die Struktur stimmt, ist der Text danach gut. Wenn die Struktur schief ist, hilft auch der beste Generator nicht.

Schritt 4: Artikel schreiben

Klick „Artikel schreiben" — die Engine generiert nun pro Abschnitt den Text. Du siehst den Fortschritt live (Abschnitt 1 von 6 …). Bei längeren Artikeln dauert das 1-3 Minuten total.

Während des Generierens:

  • Pausieren und einzelne Abschnitte erst danach laufen lassen.
  • Live mitlesen — schon fertige Abschnitte sind direkt sichtbar.

Schritt 5: Überarbeiten

Nach Abschluss landest du im integrierten Editor. Hier:

  • Manuelle Korrekturen — Tippen, Umformulieren, Löschen.
  • Improve Engine — Klick → wir analysieren den ganzen Artikel und verbessern automatisch (Vorher/Nachher-Vergleich pro Abschnitt).
  • Einzelne Abschnitte neu generieren — über das Refresh-Symbol neben jeder H2.
  • Content Score — Qualitäts-Check mit konkreten Hinweisen.

Schritt 6: Exportieren

Oben rechts im Artikel:

  • PDF exportieren — druckfertig, mit Header, Datum, Logo (falls hinterlegt). Ideal für Whitepaper oder PDF-Downloads.
  • Word (.docx) exportieren — zum Weiterbearbeiten in Microsoft Word oder Google Docs.
  • Markdown exportieren — für GitHub, Static-Site-Generators, Blog-CMS.
  • HTML exportieren — für direkten CMS-Import.

Praktische Beispiele

  • Lokaler Handwerker: Artikel „5 Fehler bei der Heizungs-Sanierung" als Lead-Magnet auf der Website + PDF-Download.
  • SaaS-Unternehmen: „Use Case: wie X mit uns Y erreichte" als Case-Study, 1500 Wörter, mit echten Kennzahlen.
  • Coach: „Was Burnout-Prävention wirklich bringt" als Blog + Newsletter-Auszug.
  • Agentur: 3 Artikel pro Monat für einen Kunden, jeweils auf vorgegebene SEO-Keywords optimiert.

Tipps für richtig gute Artikel

Tipp 1: Zielgruppe extrem spezifisch. „B2B-Käufer" → flacher Text. „Einkaufsleiter im Maschinenbau-Mittelstand, 50+, mit Fokus auf Beschaffungsrisiken" → präziser Text.

Tipp 2: Knowledge-Assets nutzen. Lade eigene Whitepaper, Pressemitteilungen, Produktinfos hoch — der Artikel wird substanziell statt generisch.

Tipp 3: Outline kürzer als Default. Default-Outlines sind oft umfangreich. Lieber 4 starke Abschnitte als 7 dünne.

Tipp 4: Improve Engine immer durchziehen. Spart die letzten 20 % an Qualitätssprung.

Mit anderen Tools kombinieren

  • SEO-Tool: zuerst Keywords recherchieren, dann an Article Assistant übergeben.
  • Hook Generator: starke Einleitungs-Hooks aus Hooks-Library als Artikel-Intro nutzen.
  • Brand Voice: konsistente Tonalität über alle Artikel.

Verbrauch

Jeder kompletter Artikel zählt als 1 Article-Run und nutzt intern mehrere KI-Generierungen (Outline + ein Call pro Abschnitt). Outline alleine zählt nicht — erst der „Artikel schreiben"-Klick. Limit-Stand: /app/usage.

Häufige Fragen

Kann ich einen bestehenden Artikel im Article Assistant öffnen? Aktuell ist Article Assistant nur für Neu-Erstellung. Bestehende Artikel öffnest du im normalen Editor und verbesserst dort.

Wie ist die Lese-Qualität? Publikations-fähig, aber wir empfehlen IMMER eine letzte manuelle Überprüfung — besonders auf Fakten und Quellen, wenn keine Knowledge-Assets hinterlegt sind.

Kann ich Bilder einbinden? Im Editor nach der Generierung: ja, per Drag-and-Drop oder über das Anhang-Symbol. Direkt im Article Assistant nicht — Fokus liegt auf Text.

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