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Plagiat-Check für deinen Content

Prüfung gegen Webquellen, Ergebnis mit Treffern und Quellen — vor jeder Veröffentlichung.

⏱ 6 Min Lesezeit

Warum du jeden Text prüfen solltest

Auch wenn du selbst geschrieben hast: KI-Modelle nehmen Sprache aus dem Internet auf, und manchmal entstehen unbeabsichtigt sehr ähnliche Formulierungen wie bei bekannten Quellen. Google bestraft Duplicate Content — und juristisch kann es teuer werden.

Der Plagiat-Check vergleicht deinen Text Satz für Satz gegen Web-Quellen und meldet Übereinstimmungen mit Quell-URL.

Workflow Schritt für Schritt

Schritt 1: Plagiarism öffnen

Sidebar → Plagiarism (/studio/plagiarism).

Schritt 2: Text einfügen

  • Direkt einfügen: Copy-Paste aus deinem Dokument.
  • Aus Editor: Wenn du im Editor bist, „Senden an Plagiarism-Check" über das Werkzeugmenü.

Empfohlene Länge: bis ca. 5.000 Zeichen pro Check. Längere Texte teilst du auf.

Schritt 3: Prüfen

Klick „Prüfen". Der Job läuft 15-60 Sekunden, je nach Textlänge.

Schritt 4: Ergebnis lesen

Du bekommst:

  • Originalitäts-Score (z. B. 92 %) — Anteil eindeutig deiner Sätze.
  • Liste der Treffer: jeder problematische Satz mit
    • Quell-URL (klickbar)
    • Match-Stärke (exakt vs. paraphrasiert)
    • Übereinstimmender Satz aus der Quelle

Schritt 5: Treffer bearbeiten

Für jeden Treffer hast du drei Optionen:

  1. Umformulieren — direkt im Plagiat-Check-Tool kannst du den Satz neu schreiben (oder über „An Improve Engine senden" überarbeiten lassen).
  2. Zitieren — wenn die Quelle ein wissenschaftlicher Text, ein Originalartikel oder ein Statement ist, das du explizit aufgreifst: korrekt mit Quelle versehen.
  3. Ignorieren — bei sehr kurzen, generischen Phrasen (z. B. „der Mehrwert für Kunden") ist ein Treffer oft kein echtes Plagiat.

Score-Einordnung

Score Bedeutung
95-100 % Top — direkt veröffentlichen.
85-94 % Ok — bei 2-3 Stellen drüberschauen, ob Zitierung nötig ist.
70-84 % Überarbeiten — mehrere lange Passagen ähneln Quellen zu stark.
< 70 % Großflächig neu schreiben oder konsequent zitieren.

Wo der Check seine Grenzen hat

  • Closed Sources: Texte hinter Paywall oder in PDFs sind teilweise unsichtbar — der Check kann sie nicht prüfen.
  • Sprachen: Deutsch + Englisch werden zuverlässig erkannt. Andere Sprachen sind eingeschränkt.
  • Sehr neue Quellen: Wenn ein Artikel erst 24 h alt ist, könnte er noch nicht im Index sein.

Tipps

Tipp 1: Vor der Plagiat-Prüfung Score verbessern. Erst durch Improve Engine + Content Score schicken, dann prüfen — meist gibt das gleichzeitig einen Originalitäts-Boost.

Tipp 2: Bei Faktentexten häufiger. Glossare, Definitionen, FAQ-Antworten ähneln oft existierenden Quellen, weil das Faktenwissen identisch ist. Hier ist Paraphrasieren + Eigenperspektive der Schlüssel.

Verlauf

Unter Plagiarism → Verlauf findest du alle früheren Prüfungen mit Datum, Score und Textauszug. Praktisch für Audit-Dokumentation gegenüber Kunden („wir haben jeden Text vor Veröffentlichung geprüft").

Verbrauch

Plagiat-Checks zählen als eigene Usage-Einheit (plagiarism_checks). Stand: /app/usage.

Häufige Fragen

Werden meine Texte irgendwo gespeichert? Nur in deinem Workspace, verschlüsselt. Wir senden Text-Auszüge für den Vergleich an einen externen Such-Service, der ihn nicht für Training nutzt.

Was ist mit KI-Detection (nicht Plagiat, sondern „wirkt das KI-generiert")? Das ist eine andere Disziplin. KI-Detection hilft Lehrkräften, nicht Marketers — Google straft KI-Content nicht ab, solange er hilfreich ist.

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